Diese Seite beschreibt den Bau vom Modul Pila Viadukt (Eckstück).

06.05.2011

Das Holz für das Modul liegt bereit. Vermutlich bis Juni/Juli wird das Modul soweit gebaut, dass das Gleis verlegt werden kann und somit das Modul zum Fahrbetrieb in die restliche Anlage integriert werden kann.

Das Viadukt dann unabhängig davon gebaut und später eingefügt.

23.07.2011

Leider hat sich der Bau verzögert. Bislang wurden lediglich die beiden Seitenteile angezeichnet, sodass sie demnächst ausgesägt werden. Der Fahrbetrieb wird wohl frühestens Ende August starten können.

01.09.2011

Das Holzgerippe ist mittlerweile zum grossen Teil zugeschnitten. Bei der Detailplanung hat sich herausgestellt, dass es besser ist, zuerst das Viadukt komplett fertigzustellen, einzubauen und dann erst das Gleis zu verlegen. Dies wird vermutlich bis spätestens November der Fall sein.

 

10.09.2011

Die hölzerne Grundstruktur des Eckmoduls wurde heute zusammengeschraubt und -geleimt. Der Aufbau mit 12mm dicken Aussenplatten und 6mm dicken Streben ist sehr stabil. 

 

Der Pilabach wird später etwa durch die Mitte des Moduls plätschern (von hinten nach vorne).

 

23.09.2011

Mittlerweile wurde die Gleistrasse, die beidseitig an das Viadukt anschliesst, eingebaut und mit der Kork-Gleisbettung versehen. Das Trassenbrett und die beiden Stützen des Viadukts ist auch zugeschnitten. In den kommenden Tagen werden dann die Seitenwände des Viadukts zugeschnitten und angeleimt.

 

24.09.2011

Heute habe ich das kurveninnere Seitenteil des Viadukts ausgesägt und an das Trassenbrett angeleimt. Aufgrund des verwendeten Radius von 48cm entstehen recht grosse Kräfte, die die Klebeverbindung aushalten muss. Nach dem Trocknen müssen die Bögen auf das kurvenäussere Seitenteil übertragen werden, bevor dieses zugesägt wird.

 

27.09.2011

Da bekanntlich ein Bild mehr sagt als 1000 Worte, hier der aktuelle Bauzustand:

Das Viadukt ist bisher nur lose aufgesetzt, um die Passform zu testen.

 

30.09.2011

Seit gestern bin ich mit dem Gipsen des Viadukts beschäftigt. Dies gestaltet sich aufwendiger als geplant, da mir anscheinend noch die Übung fehlt. Ziel ist, eine gleichmässige 2mm dicke Gipsschicht aufzutragen. Zuerst wird dies an den Innenbögen gemacht. Diese muss jetzt noch trocknen, ehe in den kommenden Tagen die Seitenteile vergipst werden.

 

19.10.2011

Das Viadukt ist nun auch an den Seiten vergipst und überall geschliffen. Nun werden mit dem Bleistift alle Fugen vorgezeichnet, damit dann das Ritzen der Mauerstruktur beginnen kann. Dies wird eine aufwendige, aber spannende Arbeit.

 

26.10.2011

Zur Zeit lautet das Motto "ritzen, ritzen, ritzen". Unten der aktuelle Bauzustand des Viadukts. Nach dem Ritzen der Aussenseite kommt zuerst noch die Unterseite der 3 Bögen und dann die Innenseite. Mit im Bild auch das verwendete Werkzeug: Ein Nagel ohne Kopf, der in einen Kloben eingespannt wurde. Die waagrechten Linien zeichne ich mit dem Bleistift vor.

 

03.11.2011

So, die kurvenäussere Seite ist fertig geritzt. Nun geht es mit den Unterseiten der 3 Bögen weiter.

 

26.11.2011

Hier ein Bild des aktuellen Standes beim Ritzen der Mauersteine auf der Kurveninnenseite und der Bögen.

 

Erkennbar ist hier auch der Aufbau der Pfeiler:

Kern aus einer Multiplexplatte, Seitenwände aus einer 4mm Sperrholzplatte mit einer 2mm dicken Moltofillschicht und rechts und links der Multiplexplatte wurden die Pfeiler mit Montageschaum ausgeschäumt. Dies macht es einfach, die Innenbögen zu formen und spart Gewicht im Vergleich zu anderen Bauweisen.

 

08.12.2011

Das zeitaufwändige Ritzen des Mauerwerks wird in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Dann geht es mit der farblichen Gestaltung des Viadukts weiter. Ziel ist es, bis zum Jahresende das Viadukt eingebaut zu haben und den Fahrbetrieb aufzunehmen.

 

12.12.2011

Heute wurde der letzte Stein des Viadukts modelliert. Die mehrwöchige Arbeit war recht mühsam, da nicht nur eine waagrechte und senkrechte Struktur in das Moltofill geritzt wurde, sondern jeweils alle 4 Kanten noch vorbildgerecht abgeschrägt wurden, um den plastischen Eindruck wesentlich zu verbessern.

Als nächste Massnahme wurde das Bauwerk grundiert, sodass in den kommenden Tagen die farbliche Endgestaltung erfolgen kann.

 

18.12.2011

Nachdem das Viadukt in den vergangenen Tagen in grau für die obersten 3 Steinreihen und ansonsten mit Brauntönen lackiert wurde, konnte nun die Lasierung in wässriger weisser Farbe erfolgen. Gleich anschliessend wurde diese Farbe mit einen Schwamm oder Lappen weggewischt, sodass die Farbe hauptsächlich in den Fugen zurückblieb. Dabei kommt es sehr darauf an, wie sehr mit aufdrückt, um mehr oder weniger Farbe abzuwischen. Als Gleisuntergrund wurde eine 1mm dünne Lage Schaumstoff aufgeklebt (aus Platzgründen konnte nicht die sonst verwendete Korkbettung verwendet werden).

Als nächste Geduldarbeit müssen Dutzende Kunststoffwürfel 2x2x2mm aus einer Kunststoffplatte ausgeschnitten werden, die dann als Stützsteine dienen werden.

 

23.12.2011

Als oberer Abschluss der Brücke werden im Vorbild Granit- bzw. Betonplatten verwendet. Diese habe ich mit Balsaholzplättchen nachgebildet, die noch eine Schicht aus Moltofill bekommen werden. Danach werden die Stützsteine darunter geklebt und alles farblich gestaltet.

 

31.12.2011

Nachdem die oberen Platten mit Moltofill verkleidet und farblos lackiert wurden, konnte das Pila Viadukt eingebaut werden. Dann wurde das Gleis verlegt, verkabelt und das Eckmodul mit der linken Kehrschleife und dem Bahnhofsmodul zusammengeschraubt. Alle Probefahrten verliefen problemlos.

 

09.01.2012

Nachdem über die Feiertage ausgiebige Zugfahrten stattgefunden haben, ist das Eckmodul wieder ausgebaut worden und steht erneut in der Werkstatt, wo ich bislang das Kunststofffliegengitter aufgetackert habe und nun alles mit Moltofill überzogen wird.

 

22.01.2012

In den vergangenen 2 Wochen war der Gipser fleissig bei der Arbeit.

 

Auf der rechten Seite (von der Talseite aus gesehen) schliesst sich später die Lawinengalerie an das Viadukt an. Gegenüber dem Vorbild muss sie jedoch stark gekürzt werden.

 

05.02.2012

In den letzten Tagen wurde mit der farblichen Gestaltung begonnen. Die Felsen sehen schon recht realistisch aus und die restliche Landschaft hat auch einen ersten grau-braunen Grundanstrich bekommen.

 

06.02.2012

Heute wurde das Gleis noch eingeschottert.

 

11.02.2012

Es geht voran rund um´s Pila Viadukt. Hier der aktuelle Bauzustand.

15.02.2012

Nachdem die Grasnarbe und der Wanderweg fertiggestellt sind, kommen in den nächsten Tagen die Förster an die Reihe. Gestern trafen die Tannen ein (aufgrund der Stückzahl habe ich hier auf den Eigenbau verzichtet). Die Lärchen werden jedoch noch selbst gebaut . Zusätzlich sind noch Büsche zu pflanzen.

Parallel dazu ist auch die kurze Lawinengalerie im Bau. Erste H-Profile wurden zugeschnitten und verklebt.

 

27.02.2012

Nachdem ein Teil der Tannen und viel Buschwerk schon "gepflanzt" wurden, wurde die Lawinengalerie weitgehend fertiggestellt. es fehlt nur noch der Einbau der Oberleitung. Deshalb ist das Dach im Moment nur aufgelegt.

 

26.03.2012

Nachdem ich in der vergangenen Woche auf der Modellbaumesse Messingprofile gekauft habe, werden nun die Oberleitungsmasten mit seitlicher Befestigung am Viadukt gebaut und angeklebt und dann das Brückengeländer aus T-Profilen erstellt. Für die über 100 Pfosten werde ich sicher einige Zeit brauchen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Nebenbei sind auch einige Lärchen in Bearbeitung. Bisher gefällt mir die Ausführung mit eingefärbten echten Moos am meisten.

 

12.05.2012

Heute habe ich auf der Rückseite des Viadukts das Messinggeländer eingebaut. Ich war mir nicht schlüssig, ob es besser ist, die Pfosten auf die Messingstangen aufzufädeln und dann am Viadukt seitlich festzukleben oder ob ich die Pfosten zuerst einzeln ankleben soll. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden...

 

Mit dem Ergebnis war ich leider nicht ganz zufrieden, da es sehr schwierig ist, die Pfosten alle exakt auf gleicher Höhe anzukleben. Ich werde deshalb für das Geländer auf der Vorderseite die zweite Variante wählen und das Geländer vormontieren und als Gesamtteil ankleben.

 

 

17.05.2012

Mittlerweile ist das Geländer vollständig montiert und lackiert. Die Oberleitungsmasten sind ebenso montiert worden. Auch der Pila Bach plätschert jetzt über die Steine, sodass ich in den nächsten Tagen die Restarbeiten erledigen werde und die nächsten Bilder dann in der Bildergalerie einstellen werde.

 

21.05.2012

Heute wurde die windschiefe Oberleitung fertiggestellt. Probefahrten mit ausgefahrenem Stromabnehmer waren erfolgreich. Vor der Fotosession muss nun noch die farbliche Gestaltung vorgenommen werden (hellgrau für die Masten und dunkelgrau für den Fahrdraht).

 

24.05.2012

Die Oberleitung samt Masten ist nun lackiert und erste Wanderer sind auf dem Wanderweg gesichtet worden. Zur Abrundung wird nun als letztes noch ein Hintergrundbild gemalt. Das sonnige Wetter der kommenden Tage wird auch genutzt werden, um das fertiggestellte Modul im Freien abzulichten und diese Bilder dann in der Bildergalerie vorzustellen.

Hier noch ein ergänzender Hinweis zur Erstellung des Pilabachs: Das Wasser habe ich mit den Waterdrops von NOCH erstellt. Man füllt das Granulat in ein Marmeladenglas, giesst den beigelegten Weichmacher (gesundheitsschädlich???) darüber erhitzt das ganze im Backofen bei 160-180°. Die flüssige Masse giesst man dann vorsichtig in das vorbereitete Bachbett. Bei Bedarf lässt sich das ganze mit einem Fön nochmals anschmelzen, um Korrekturen vorzunehmen. Es hat alles relativ gut geklappt, allerdings kühlt die Masse schnell wieder ab und fliesst dann nicht mehr richtig. Man muss also schnell arbeiten und ggf. das Glas nochmals in den Backofen stellen. Was ich etwas ungewöhnlich finde, ist die Tatsache, dass die Masse an manchen Stellen auch nach einer Woche noch nicht fest geworden ist.