Modul Kehrschleife rechts mit Holzlager und 2 Ladegleisen sowie Kapelle La Motina

 

Am 23.12.10 wurde die Holzkonstruktion für das rechte Kehrschleifenmodul zusammengebaut. Es ist geplant, in meinem Weihnachtsurlaub bis 10.01.2011 die Gleise zu verlegen und die Verkabelung mit der automatischen Kehrschleifenumschaltung und den Weichenantrieben fertigzustellen, sodaß dann endlich der Fahrbetrieb aufgenommen werden kann.

Heute (29.12.10) habe ich die Gleise montiert. In diesem Modul habe ich überwiegend BEMO Standardgleise verwendet, die ich von einem Startset übrig hatte. Nun wird noch alles verkabelt, damit die ersten Fahrversuche in den nächsten Tagen erfolgen können. Dann werden auch Bilder gemacht. Kurzfristig habe ich noch ein zweites Ladegleis angelegt, um die Rangiermöglichkeiten zu erweitern.

 Endlich konnte am 06.01.2011 die erste Probefahrt stattfinden. Die Kombination von BEMO und PECO Gleise ist problemlos. Durch den kleinen Radius von 33 cm war es wesentlich einfacher, den Kreis mit gebogenen BEMO Gleisen zu verlegen, als die PECO Gleise knickfrei in diesem Radius zu verlegen.

 

 

 

21.01.2011

Mittlerweile wurde die Planung der Ausgestaltung dieses Moduls geändert. So werden noch 2 neue selbstgebaute Gebäude im vorderen Bereich platziert. Details werden erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten;-)   Weiterbau an diesem Modul erfolgt nach Fertigstellung der linken Kehrschleife.

 

01.09.2011

Mittlerweile ist die linke Kehrschleife komplett fertiggestellt. Da ich jedoch zur Aufnahme des Fahrbetriebs über beide Kehrschleifen auch noch die beiden Eckmodule soweit bauen muss, dass die Gleise fahrbereit verlegt sind, wird es noch einige Monate dauern, bis die rechte Kehrschleife endgültig fertiggestellt wird.

 

30.11.2012

Es ist soweit: An der rechten Kehrschleife wird weitergearbeitet. Nachdem ich seit einigen Tagen an den beiden Tunnelportalen gearbeitet habe, wurden diese heute mit letzten Farbaufträgen fertiggestellt und werden in den nächsten Tagen eingebaut.

 

 

15.12.2012

Nachdem die Schienen schon braun lackiert wurden, wurde heute der Tunneleinfahrtsbereich geschottert und verschiedene Spanten eingebaut, um die Tunneloberleitung einbauen zu können.

 

 

19.12.2012

Nachdem die Tunneloberleitung eingebaut und erfolgreich getestet wurde, wird nun die Landschaft mit Kunststofffliegengitter überzogen und mit Moltofill übergipst.

 

 

24.12.2012

Hier der aktuelle Bauzustand.

 

29.12.2012

Wer sich beim obigen Bild gefragt hat, was der Ausschnitt in der Holzplatte bedeutet, erhält heute die Antwort: Ursprünglich war hier die Zufahrt zu einer Bahnunterführung geplant. Dann hatte ich umdisponiert und einen Bahnübergang zu den Ladegleisen vorgesehen. Den freigewordenen Platz werde nun ich zu einem kleinen Hügel umgestalten, auf dem die kleine Kapelle platziert wird, die im Original oberhalb von Brusio im Ortsteil La Motina direkt neben dem Bahndamm steht. Heute war bereits Richtfest bei der Kapelle. In den nächsten Tagen werde ich auch Bilder der Kapelle machen.

 

07.01.2013

Die Kapelle ist weitgehend fertig, nachdem in den letzten Tagen regelmässig daran gearbeitet wurde. Nun fehlen nur noch die Regenrinnen und das Kreuz auf dem Türmchen. Dann kann der Fotograf das gute Stück ablichten. 

 

11.01.2013

Hier die fertiggestellte Kapelle gebaut nach folgendem (vereinfachten) "Kochrezept":

Man nehme eine 2 mm dicke Polystyrolplatte, schneide mit einem Teppichmesser die 4 Aussenwände zu, schneide Fenster und Tür heraus an der Vorderwand heraus und klebe die Teile passgenau zusammen. Der kleine Turm wird ebenso aus Polystyrolteilen zugeschnitten und zusammengeklebt. Dann grundiere man dieses Grundgerüst. Nach dem Trocknen überziehe man die Wände mit einer 1-2 mm dicken Moltofillschicht. Die 4 Ecken lackiere man in hellroter Wasserfarbe. Das Dach wird ebenso aus Polystyrolplatten zugeschnitten. Die Schieferplatten auf dem Dach werden mit Adressaufklebern dargestellt, die entsprechend zugeschnitten auf dem Dach überlappend aufgeklebt werden und dann grau lackiert werden. Für die Ziegelstücke auf dem Dachfirst verwende man die Isolierung einer Elektroleitung, schneide diese in 5mm lange Stücke, halbiere sie längs und klebe sie auf das Dach. Dort lackiere man sie in rot.  Die Glocke wird aus einem elektrischen Widerstand erstellt, dessen Form durch Ummantelung mit etwas Weissleim in eine tropfenförmige Form gebracht wird, wobei dann die Unterseite abgeflacht wird und so der Anschlussdraht den Klöppel darstellt. Der obere Anschlussdraht dient zur Aufhängung der Glocke, die durch ein durchbohrtes Stück eines Zündholzes quer im Glockenturm befestigt wird. Das Kreuz wird aus Kupferdraht gelötet, schwarz lackiert und in ein zu bohrendes Befestigungsloch eingeklebt. Die Regenrinnen werden aus dunkel lackiertem Kupferdraht erstellt. Die Eingangstür besteht aus einem dünnen Stück Sperrholz mit einem Drahtstück als Türklinke. Das Fenster wird aus einem Stück Prospekthülle gestaltet mit einem aufgemalten Gitter. Die Aussenlampe vorne links wird mit einem weiss lackierten Stecknadelkopf erstellt. Das Gemälde an der Gebäuderückseite wird vom Original abfotografiert und farbig ausgedruckt. Die gesamte Rückseite  wird wie im Original mit etwas schwarzer Wasserfarbe bearbeitet, um die starke Verwitterung darzustellen. Der neben dem Gemälde vorhandene weisse Kasten wird auch mit einem Adressaufkleber dargestellt. Zum Schluss wird die Eingangstreppe aus ein paar Polystyrolteilen zugeschnitten, verklebt und grau lackiert und fertig ist die Bastelei.

Hier die Gegenüberstellung zum Originalgebäude im Hintergrund:

 

Zum Schluss noch ein Blick hinter die Kulissen:

 

 

25.01.2013

Hier der aktuelle Bauzustand mit dem "Kapellenhügel" mit den zu ritzenden Mauern und dem dahinterliegenden Bereich um die beiden Ladegleise, wo das vordere im Boden verschwinden wird.

 

01.02.2013

Nachdem die Mauern geritzt und alle Felsen fertiggestellt waren, geht es nun mit der farblichen Gestaltung weiter. Die Mauern sind bereits fertig lasiert. Bei den Felsen fehlt teilweise noch die Lasierung und Granierung mit den unterschiedlichen Farbtönen. Der Boden hat teilweise auch schon seine erdfarbene Grundfarbe.

 

09.02.2013

Die Gleise wurden beschottert und der Güterumschlagplatz in grau lackiert. Jetzt folgt noch der farbliche "Feinschliff", bevor die weitere Bodengestaltung in Angriff genommen wird. Für die rechte Ecke wird sich der Förster bereithalten müssen, um hier einen Bergwald aufzuforsten;-)

 

19.02.2013

Zur Zeit wird der Güterumschlagplatz gestaltet. Dazu wurde schon Stammholz in gleichmässige Stücke gesägt, der Boden mit Rinde und Holzkleinteilen versehen, ein Prellbock aus Messingteilen gebaut und so manche andere Kleinigkeit wie die drehbaren Weichenlaternen vorbereitet.

 

23.02.2013

So langsam wird es bunt. Der gesamte Holzrahmen wurde grau lackiert, die Wiesen- und Waldflächen wurden begrast (weitere Schichten werden noch aufgebracht) und erste Büsche und Bodendecker wurden gesetzt.

 

 

 

01.03.2013

Nachdem alle Begrasungsarbeiten abgeschlossen sind und auch die Bäume grösstenteils gesetzt wurden, konnte das Modul wieder in das Modellbahnzimmer zurückgebracht werden und mit den anderen Modulen verbunden werden, um den problemlosen Fahrbetrieb testen zu können. Nun folgen noch viele Ausschmückungsdetails und die Oberleitung. Das sollte im Laufe diesen Monats abgeschlossen werden.

 

06.03.2013

Die Oberleitungsmasten wurden platziert und die BEMO Weichenlaternen zusammengesetzt und eingebaut (dabei ist eine sehr ruhige Hand erforderlich) und deren Funktion erfolgreich getestet.

 

10.03.2013

Nun sind Details wie z.B. Verkehrszeichen in Arbeit. An den Oberleitungsmasten wurden schon die Tragseile der windschiefen Fahrleitung angebracht. Die restlichen Bäume werden gesetzt.

 

15.03.2013

Die wenige Zeit, die ich in den vergangenen Tagen zur Verfügung hatte, habe ich genutzt, um ein paar herbstliche Lärchen zu bauen nach dem üblichen Verfahren (Stamm und Äste aus Draht, Belaubung von mininatur). Da heute die Sonne scheint, haben sich Aussenaufnahmen der beiden fertigen Bäume angeboten, ehe ich sie endgültig "eingepfanzt" habe.

 

18.03.2013

Am vergangenen Wochenende wurde die Oberleitung verlötet. Heute wurden nun die ersten Fahrtests mit ausgefahrenem Stromabnehmer durchgeführt und letzte Anpassungen durchgeführt. Somit können die Züge nun durchgängig mit ausgefahrendem Stromabnehmer gefahren werden. Nun werden die kupferfarbenen Leitungen noch in dunkler Farbe lackiert.

 

22.03.2013

Nachdem die letzten Detailarbeiten auf dem Modul heute abgeschlossen werden konnten. Kann dieses Bautagebuch nun geschlossen werden. Sobald es möglich ist, werden draussen in der Sonne Fotos gemacht, die dann in der Bildergalerie dieser Homepage zu sehen sein werden.