Hier die Gesamtansicht der ganzen Anlage mit den Modulen 1 bis 5.

Hier ein Video der Modellbahn mit einer Fahrt des Triebwagens ABe 4/4 III 53:

http://www.youtube.com/watch?v=30FYNPK-Vi8&feature=youtu.be

 

Modul 1 (Kehrschleife rechts; Kapelle La Motina; Güterumschlag)

Fertigstellung am 22.03.2013

Die kleine Kapelle La Motina (oberhalb von Brusio)  wird wie im Vorbild von der Bahn umrundet.

 

Nebenan ist ein Güterumschlagplatz für Stammholz und Mineralöl, so wie er in Campocologno zu finden ist. Das Holz wird direkt auf LKWs verladen. Links ist der alte, blaue Atlas Kran zu sehen, der nur noch auf den Schrotthändler wartet. Das Holzladegleis ist in den asphaltierten Platz eingelassen, damit LKWs leichter wenden können.

 

Da die Ladegleise keine Oberleitung besitzen, kann nur der Rangiertraktor die Wagen rangieren. Eine entsprechende Signalisierungstafel ist an der mittleren Weiche sichtbar.

 

Der Güterumschlagplatz ist durch einen Zaun vom Streckengleis abgetrennt. Zu bemerken ist hier auch der vorbildgetreue Prellbock aus Messingprofilen.

 

Hier ein Blick vom Berghang auf Güterumschlagplatz und Kapelle. Man sieht, dass die Kapelle durch die Bahnanlagen recht eingezwängt ist. Im Hintergrund das Dienstgebäude für den Platzverantwortlichen.

 

Beim Verladekran wurde statt der ursprünglichen Baggerschaufel ein Greifer aus Draht gebaut.

 

Ein alleinfahrender Triebwagen verschwindet im Tunnel.

 

Hier tauchte die Frage auf, auf welches Motiv scharfgestellt werden soll.wink

 

Im Bergwald oberhalb des Güterumschlagplatzes wurde sogar dieses scheue Wildschwein gesichtet.

 

Hier ein Übersichtsbild des ganzen Moduls. Die beiden selbstgebauten Lärchen stechen aus dem Grün des Bergwalds hervor.

 

Modul 2 (Eckmodul links; Val Pila Viadukt)

Fertigstellung am 25.05.2012

 Der Wanderer freut sich am sonnigen Herbsttag am Pilabach.

 

Der Triebwagen Nr. 30 überquert mit dem historischen Wagen Nr. 114 das Pila Viadukt.

 

Hier von der anderen Talseite aus fotografiert.

 

Hier eine Nahaufnahme.

 

Der Triebwagen fährt in die Lawinengalerie ein.

 

Und schon passiert der nächste Zug das Viadukt: Ein ABe 4/4 III mit der Nr. 53 mit einem GmP.

 

Die Fahrgäste geniessen die Sonne im Aussichtswagen.

 

Hier die Perspektive auf Gleishöhe.

 

Hier noch ein Blick von der Bergseite aus.

 

 

Modul 3 (fiktiver Bahnhof St.Bernina)

Fertigstellung am 27.09.2010.

Der Triebwagen ABe 4/4 Betriebsnummer 53 fährt in den Bahnhof St.Bernina ein. Das Postauto wartet schon auf die Fahrgäste. Der wartende Gegenzug wird nun gleich weiterfahren.

 

 Hier der Bahnhof St.Bernina mit dem integrierten Güterschuppen von der Strassenseite aus gesehen. Am Bahnhofsbuffet wird gerne noch etwas getrunken, um die Wartezeit zu verkürzen.

 

 

Schon der einfahrende Fahrgast wird in großen Lettern dauf hingewiesen, daß es hier die in dieser Region typischen leckeren Pizzocheri heute im Angebot gibt. Aufgrund des sonnigen Herbstwetters hat der Zug heute noch einen Aussichtswagen angehängt und einige Fahrgäste erfreuen sich am "Cabrio-Feeling" der Berninabahn.

 

 Vorsicht bei der Einfahrt des Triebwagens! Im Güterschuppen warten auch noch ein paar Paletten auf ihre Abholung.

 

 

 Direkt neben dem Bahnhof ein typisches Ferienhaus. Der Vermieter hat einen Holzvorrat angelegt und auch noch eine Satelitten Empfangsanlage für den TV einbauen lassen. Auch ein großes Trampolin für die Kinder gehört zum Haus.

 

 

Links des Bahnhofs findet man ein paar Crotti, die typisch für das Puschlav sind. Es sind Speicher für Nahrungsmittel, die aus Natursteinen in Trockenbauweise gebaut wurden. Meister Cäppli ist nach getaner Arbeit froh, daß er nun endlich eine Sitzbank zimmern konnte, um die köstlichen Veltliner Tröpfchen künftig direkt ab Lager probieren zu können.

 

 

 Hier zum Vergleich ein Bild des Orginals der Crotti oberhalb des Kreiskehrviadukts bei Brusio.

 

 

Hier die Gesamtansicht des Bahnhofsmoduls. Die Oberleitungsmasten von Sommerfeldt wurden in grau lackiert. Die selbstgebaute Fahrleitung (0,5mm Klingeldraht) wurde dunkel lackiert, nachdem sie vorbildgerecht abgespannt wurde. Sämtliche Gebäude und Bäume sind Eigenbauten, ebenso die Crotti, Mauern und Felsen, die aus Gips modelliert wurden. Wege und Bereiche rechts und links der Gleise wurden aus fein gesiebtem Strassenkehricht erstellt (=Recyling!). Die Lawinenverbauung wurde mit Spur-Z Schienen und Zahnstochern gebaut. Der Viehzaun besteht aus Bindfaden und lackierten Streichhölzern.

 

 

 

Modul 4 (Eckmodul rechts; Puntalto Tunnel; Gletschermühlen)

fertiggestellt am 04.12.2012

Vor dem Puntalto Tunnel hat es auf meiner Modellbahn einen Felssturz gegeben. Die Oberleitung wurde bereits instand gesetzt und das beschädigte Gleisstück ausgetauscht (die alten Schienenstücke liegen noch da), sodass der Bahnverkehr die Stelle wieder befahren kann. Nun sind noch die Arbeiter mit einem Bagger damit beschäftigt, den Wanderweg nach Poschiavo freizuräumen.

 

 

Hier ein Blick auf das Puntalto Tunnel mit der kurzen Galerie sowie den Wanderweg talwärts sowie den Treppenzugang zu dem Gletscherpark, in dem einige spektakuläre Gletschermühlen zu sehen sind. Drei von ihnen habe ich nachgebildet.

 

 

Ein Werbeschild am Geländer weisst auch die Bahnpassagiere auf den sehenswürdigen Gletscherpark hin, der gut besucht wird.

 

 

Hier links ein Blick in die kleinste Gletschermühle. Hinten links ein Gleisarbeiter, der sich anscheinend nicht bewusst ist, dass er durch seine Arbeit seine Kollegen unterhalb der Felswand gefährdet;-)

 

 

Hier sieht man aus der Vogelperspektive den vom Gletscherwasser rundgeschliffenen Stein, der im Laufe der Jahrtausende durch Gletscherwasser und Sand diese Vertiefungen erschaffen hat (im Vorbild).

 

 

Hier der grösste der 3 Gletschertöpfe. Im Hintergrund lädt ein kleiner Rastplatz zum Verweilen ein.

 

 

Sogar die lange Leiter reicht kaum aus, um nach unten zu gelangen (Basis war ein Getränkebecher aus Plastik).

 

 

 

Hier noch ein Blick auf das südliche Portal des Puntalto Tunnels.

 

Modul 5 (Kehrschleife links; Lago Bianco, Alp Bondo, Wildwest-Brücke, Galleria Lunga)

fertiggestellt am 13.08.2011

Der Eisenbahnfotograf drückt auf den Auslöser, sobald der Triebwagen Nr. 53 das Südportal der Galleria Lunga verlässt. Durch die Hochgebirgslage über 2000m ist hier im Oktober schon eine leichte Schneedecke vorhanden.

Dort wo im Original die Fahrgäste den Palügletscher zu sehen bekommen, passiert der Zug die Weiche der Kehrschleife, die hier die Verbindung zum nächsten Modul darstellt. Die Weiche wird übrigens geschaltet durch die automatische Kehrschleifenschaltung (LDT).

 

Der Lokführer wird doch wohl nicht ohne Stirnbeleuchtung durch den Tunnel gefahren sein?

 

Hier eine Aufnahme der selben Stelle von oben.

 

Der historische Zug passiert die Wildwestbrücke am Lago Bianco. Im Hintergrund ist der weisse Rohbau des Stallgebäudes der Alp Bondo zu erkennen.

Die Fahrgäste des heute ausnahmsweise angehängten offenen Aussichtswagens haben sich gerne warm angezogen, um diesen schönen Oktobertag im "Cabrio" geniessen zu können.

 

Hier der Regionalzug am Seeufer des Lago Bianco. Aus Platzgründen musste die Brücke gegenüber dem Original sehr gekürzt werden.

 

Ein Blick vom Seeufer nach oben zur Bahnlinie.

 

Nochmal ein Bild des in der Sonne glitzernen Sees mit dem Wanderweg. Man hört förmlich das leise Wellenspiel des eiskalten Wassers.

 

In der Nähe des Lago Bianco ist auch die Wasserscheide, die durch ein gelbes Schild angezeigt wird.

 

Im grossen Bogen umfährt der Zug die Alp Bondo (noch mit halbfertigem Stall), um dann vor dem Nordportal der Galleria Lunga die hölzernen Schneeschutzwände zu passieren.

 

Hier ein grosser Teil des gesamten Kehrschleifenmoduls.

 

Hier die selbe Szenerie auf Schienenhöhe. Die wenigen Lärchen sind herbstlich gefärbt. Der rauhe Wind hat sie schon sehr zerzaust. 

 

Ein Bild vom Berg auf die Alp Bondo. Die Lärchen sind Eigenbau mittels Schaltdraht und Moos, das mittels Acrylfarbe gefärbt wurde.

 

 

Der Triebwagen 30 verlässt das Nordportal der Galleria Lunga und überquert den kleinen Viadukt, der auch bei Kennern der Berninabahn scheinbar recht unbekannt ist.

 

Der restaurierte Speisewagen Bucunada hat im Moment keinen einzigen Fahrgast, der über die schöne Szenerie staunen könnte.

 

Hier nochmal ein Bild des Triebwagen 30 auf dem kurzen Viadukt.

 

Da ist der Fotograf wohl in die Schlucht abgestiegen, um ein Bild nach oben machen zu können. Da kaum Wasser vorhanden ist, hat er sich auch keine nassen Füsse geholt.

 

Hier ein Blick in das Nordportal der Galleria Lunga.

 

Schon überquert der nächste Zug den Viadukt.

Als eines der letzten Restarbeiten wurde nun das Stallgebäude auf der Alp Bondo fertiggestellt. Die Bäuerin hat soeben alle Fensterläden verriegelt und das Gebäude winterfest verschlossen.

 

 

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Hier 2 Bilder vom Vorbild beim Kreiskehrviadukt in Brusio (von der webcam unter bildersammlung.ch):

Eine Besonderheit auf der Berninabahn sind die Aussichtswagen, die manchen Zügen in den Sommermonaten angehängt werden.

 

Nachdem das Berninakrokodil 182 jahrelang mühsam wieder restauriert wurde, habe ich es bei ersten Probefahrten aus der Ferne ablichten können. Anscheinend soll die Zweikraftlok, die dem Krokodil auf Sichtweite folgt, notfalls als Schiebelok einspringen, falls unerwartete Probleme auftreten sollten.